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Hundesteuer-Rechner 2026

Berechnen Sie die Hundesteuer in Ihrer Stadt — 50 € bis 1.000 € pro Jahr

Die Hundesteuer ist eine kommunale Steuer, die jeder Hundehalter an seine Gemeinde zahlen muss. Die Höhe variiert stark: von 50 € in kleinen Gemeinden bis über 1.000 € für Listenhunde in Großstädten. Für den zweiten und jeden weiteren Hund wird ein erhöhter Steuersatz erhoben.

Letzte Aktualisierung29. März 2026
Art der AnwendungInteraktiver Rechner
RechtsgrundlageKommunale Hundesteuersatzungen
Verifiziert vonTeam AmtsDeutschland.de
Dieser Rechner ist ein Informationsangebot. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an einen Steuerberater oder die zuständige Behörde.
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Hundesteuer berechnen

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€ 0,00Hundesteuer pro Jahr
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Wissenswertes

Was ist die Hundesteuer?

Die Hundesteuer ist eine kommunale Aufwandsteuer, die jeder Hundehalter an seine Gemeinde entrichten muss. Sie ist in Deutschland die älteste kommunale Steuer (seit 1809 in Preußen).

Typische Steuersätze (Auswahl)

  • Berlin: 120 € (1. Hund), 180 € (2. Hund)
  • München: 100 € pro Hund
  • Hamburg: 90 € pro Hund
  • Frankfurt: 156 € pro Hund
  • Köln: 96 € (1.), 150 € (2.)

Befreiungen und Ermäßigungen

  • Blindenführhunde: Steuerbefreit
  • Diensthunde: Polizei, Rettungshunde — steuerbefreit
  • Tierheimhunde: Oft 1 Jahr steuerfrei
  • Schwerbehinderte: Ermäßigung in vielen Gemeinden
Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zur Hundesteuer

Muss ich meinen Hund beim Steueramt anmelden?

Ja, innerhalb von 2 Wochen nach Anschaffung (Kauf, Adoption, Umzug) müssen Sie Ihren Hund beim Steuer- oder Ordnungsamt Ihrer Gemeinde anmelden. Sie erhalten dann eine Hundemarke, die der Hund tragen muss. Bei Nichtanmeldung droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 €.

Was ist ein Listenhund?

Als Listenhunde gelten Hunderassen, die per Landesgesetz als gefährlich eingestuft werden. Dazu gehören je nach Bundesland: American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier und deren Kreuzungen. Für Listenhunde gelten höhere Steuersätze (oft 500–1.000 €/Jahr), Leinen- und Maulkorbpflicht sowie ein Wesenstest.

Gibt es die Hundesteuer in jedem Bundesland?

Die Hundesteuer ist eine kommunale Steuer — jede Gemeinde entscheidet selbst, ob und in welcher Höhe sie erhoben wird. Fast alle Gemeinden in Deutschland erheben Hundesteuer. Eine Ausnahme bilden einige wenige Gemeinden, die darauf verzichten. Die Steuersätze können auch innerhalb eines Bundeslandes stark variieren.

Ist die Hundesteuer steuerlich absetzbar?

Nein, die Hundesteuer ist für Privatpersonen nicht steuerlich absetzbar. Nur bei gewerblicher Hundehaltung (Zucht, Hundepension) kann sie als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Andere Hundekosten wie Tierarzt, Hundeversicherung (Haftpflicht) und Hundefutter sind ebenfalls nicht absetzbar.

Was passiert, wenn ich meinen Hund nicht anmelde?

Steuerhinterziehung bei der Hundesteuer ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 € geahndet werden. Zusätzlich müssen Sie die Hundesteuer rückwirkend nachzahlen. Kontrollen finden statt durch Außendienstmitarbeiter der Gemeinde, die Hundehalter im öffentlichen Raum kontrollieren.

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