Was kostet der Notar beim Hauskauf?
Die Notargebühr ist kein Prozentsatz: Sie ergibt sich nach § 34 GNotKG aus dem Geschäftswert über die Tabelle B und ist degressiv. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro beträgt die Beurkundung 1.270 Euro (2,0-Gebühr); mit Vollzug und Betreuung (je 0,5) sind es rund 1.905 Euro, also etwa 0,63 Prozent. Die Gebühren des Grundbuchamts und die Grunderwerbsteuer kommen davon getrennt hinzu. Die oft genannten 1 bis 1,5 Prozent beschreiben diese Summe, nicht das Honorar des Notars. Bundesweit einheitlich ist der Betrag in jedem Fall: Nach § 17 BNotO ist der Notar verpflichtet, die gesetzlichen Gebühren zu erheben.
Was kostet ein Testament beim Notar?
Abhängig vom Vermögen: ca. 165 EUR bei 50.000 EUR, ca. 935 EUR bei 500.000 EUR. Plus 75 EUR Hinterlegung beim Amtsgericht.
Brauche ich eine Vorsorgevollmacht?
Dringend empfohlen! Ohne Vollmacht kann niemand für Sie entscheiden — auch nicht Ihr Ehepartner. Kosten: ab 60 EUR (Beglaubigung).
Was kostet eine GmbH-Gründung?
GmbH: ca. 600–800 EUR Notar + 150 EUR Handelsregister. UG (Musterprotokoll): ab ca. 300 EUR.
Kann ich den Notar frei wählen?
Ja. Die Kosten sind bundesweit identisch (GNotKG). Jeder Notar darf aber nur in seinem Amtsbezirk beurkunden.