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Krankengeld-Rechner 2026

Berechnen Sie Ihr Krankengeld — 70% vom Brutto, max. 90% vom Netto

Krankengeld wird von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt, wenn die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers (6 Wochen) endet. Es beträgt 70% des Bruttogehalts, aber maximal 90% des Nettogehalts. Der Höchstbetrag liegt bei 120,75 € pro Tag (2025). Krankengeld wird für maximal 78 Wochen (innerhalb von 3 Jahren) gezahlt.

Letzte Aktualisierung29. März 2026
Art der AnwendungInteraktiver Rechner
Rechtsgrundlage§ 47 SGB V
Verifiziert vonTeam AmtsDeutschland.de
Dieser Rechner ist ein Informationsangebot. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an einen Steuerberater oder die zuständige Behörde.
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Krankengeld berechnen

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Wissenswertes

Was ist Krankengeld?

Krankengeld ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, die bei längerer Arbeitsunfähigkeit das wegfallende Einkommen teilweise ersetzt.

Ablauf bei Krankheit

  • Tag 1–42 (6 Wochen): Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber (100% des Gehalts)
  • Ab Woche 7: Krankengeld von der Krankenkasse (70% Brutto / 90% Netto)
  • Max. Dauer: 78 Wochen (wegen derselben Krankheit innerhalb von 3 Jahren)

Höchstbetrag 2025

Der Höchstbetrag beträgt 120,75 € pro Kalendertag (= 3.622,50 € pro Monat brutto). Dieser ergibt sich aus der Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung (5.512,50 € × 70% / 30 × 0,9425).

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Krankengeld

Wie hoch ist das Krankengeld?

Krankengeld beträgt 70% des Bruttogehalts, aber maximal 90% des Nettogehalts — es gilt der niedrigere Wert. Nach Abzug der Sozialabgaben (ca. 12,25% AN-Anteil) erhalten Sie netto etwa 77–80% Ihres normalen Nettogehalts. Der Höchstbetrag liegt bei 120,75 € pro Tag (2025).

Wie lange bekomme ich Krankengeld?

Maximal 78 Wochen (546 Tage) wegen derselben Krankheit innerhalb von 3 Jahren. Die 6 Wochen Lohnfortzahlung werden angerechnet, sodass die Krankenkasse maximal 72 Wochen zahlt. Bei einer neuen, anderen Krankheit beginnt der Anspruch erneut.

Muss ich Steuern auf Krankengeld zahlen?

Krankengeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Das bedeutet: Das Krankengeld selbst wird nicht besteuert, erhöht aber den Steuersatz auf Ihr übriges Einkommen. Sie müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn Sie Krankengeld erhalten haben.

Bekomme ich Krankengeld als Minijobber?

Nein, Minijobber (bis 538 €) haben keinen eigenen Krankengeldanspruch, da sie als geringfügig Beschäftigte keinen vollen Krankenversicherungsschutz haben. Ausnahme: Wenn Sie über eine Familienversicherung oder eigene freiwillige Versicherung versichert sind und den Tarif mit Krankengeld gewählt haben.

Was passiert nach 78 Wochen Krankengeld?

Nach Auslaufen des Krankengelds (Aussteuerung) können Sie ALG I beantragen (die Agentur für Arbeit muss mindestens 3 Monate vor Auslaufen informiert werden). Alternativ können Sie Erwerbsminderungsrente beantragen (wenn die Erwerbsfähigkeit dauerhaft eingeschränkt ist) oder Bürgergeld als Überbrückung.

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