Was kostet ein Depot?
Bei den meisten Online-Brokern und Neobrokern ist die Depotführung komplett kostenlos (Trade Republic, Scalable, ING, Smartbroker+). Bei Filialbanken fallen oft 20–50 €/Jahr Depotgebühr an. ETF-Sparpläne kosten bei Neobrokern 0 €, bei klassischen Brokern 1,50% der Sparrate. Einzelne Aktienorders kosten 0–10 € je nach Broker.
Was ist ein ETF-Sparplan?
Ein ETF-Sparplan investiert automatisch monatlich einen festen Betrag (ab 1 €) in einen börsengehandelten Indexfonds (ETF). Beispiel: 200 €/Monat in einen MSCI-World-ETF investiert breit gestreut in über 1.500 Unternehmen weltweit. Über 15–20 Jahre ergibt sich historisch eine durchschnittliche Rendite von ca. 7–8% p.a.
Ist mein Geld beim Broker sicher?
Ja. Wertpapiere (Aktien, ETFs) sind Sondervermögen und gehören Ihnen — nicht dem Broker. Bei einer Insolvenz des Brokers können Sie Ihre Wertpapiere einfach zu einem anderen Broker übertragen. Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist durch die Einlagensicherung bis 100.000 € geschützt. Alle deutschen Broker unterliegen der BaFin-Aufsicht.
Neobroker oder klassischer Broker?
Neobroker (Trade Republic, Scalable): Günstiger, einfache App, eingeschränkte Handelsplätze (meist nur 1–2 Börsen). Klassische Broker (ING, comdirect, Consorsbank): Teurere Orders, aber alle Börsen (inkl. internationale), Telefon-Support, Kombi mit Girokonto. Für 90% der Anleger reicht ein Neobroker.
Muss ich Steuern auf Gewinne zahlen?
Ja, auf Kapitalerträge (Dividenden, Kursgewinne) fallen 25% Abgeltungssteuer + 5,5% Solidaritätszuschlag + ggf. Kirchensteuer an = effektiv ca. 26,375%. Jeder hat einen Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person (2.000 € bei Zusammenveranlagung). Richten Sie einen Freistellungsauftrag bei Ihrem Broker ein, um den Pauschbetrag automatisch zu nutzen.