Welches ist das beste kostenlose Girokonto?
Das lässt sich nicht allgemein beantworten, weil «kostenlos» bei praktisch jedem Anbieter an Bedingungen hängt — meist an einem monatlichen Mindestgeldeingang. Prüfen Sie in dieser Reihenfolge: Woran hängt die Gebührenfreiheit und was kostet das Konto, wenn die Bedingung wegfällt? Wie hoch sind Dispo- und Überziehungszins im Preisaushang? An welchen Automaten heben Sie kostenlos ab? Ist eine Girocard enthalten oder nur eine Debitkarte? Und brauchen Sie Filialberatung oder reicht Ihnen eine App?
Was ist der Unterschied zwischen Debitkarte und Kreditkarte?
Eine Debitkarte belastet das Konto sofort bei jeder Zahlung. Eine Kreditkarte sammelt Umsätze und bucht sie gesammelt ab (monatlich). Viele Banken geben nur noch Debitkarten aus (Visa/Mastercard Debit), die fast überall akzeptiert werden. Für Mietwagen und Hotels im Ausland wird manchmal noch eine „echte" Kreditkarte benötigt.
Kann die Bank mein Konto kündigen?
Ja, Banken können Girokonten mit einer Frist von mindestens 2 Monaten ordentlich kündigen. Basiskonten (§ 42 ZKG) dürfen nur aus wichtigem Grund gekündigt werden. Gründe für eine Kündigung: Inaktivität, Missbrauch, Falschidentität oder dauerhaft negatives Guthaben.
Was ist ein Basiskonto?
Seit 2016 hat jeder Verbraucher in Deutschland das Recht auf ein Basiskonto (§ 31 ZKG) — auch Obdachlose, Asylbewerber und Personen ohne festen Wohnsitz. Es umfasst: Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlung, Geldabheben. Es kann nicht überzogen werden (kein Dispo). Kosten: ca. 5–9 €/Monat.
Lohnt sich ein Zweitkonto?
Ein Zweitkonto kann sinnvoll sein für: Getrennte Finanzen in Partnerschaften (Gemeinschaftskonto + private Konten), Budget-Planung (Rechnungskonto + Sparkonto), Sicherheit (falls ein Konto gesperrt wird). Solange die Gebührenfreiheit bei beiden Konten erfüllt bleibt, entstehen keine Extrakosten — prüfen Sie aber, ob ein geteilter Geldeingang die Mindestbedingung noch bei beiden erfüllt.