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Einbürgerungstest ablegen

BAMF · 33 Fragen, 17 richtig zum Bestehen

Präsenz25 EUR

Der Einbürgerungstest weist die Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung nach, die für eine Einbürgerung verlangt werden. Er besteht aus 33 Fragen im Multiple-Choice-Format mit je vier Antwortmöglichkeiten, für die Sie 60 Minuten Zeit haben. Bestanden ist er ab 17 richtigen Antworten – also gut der Hälfte.

Ein Detail, das viele überrascht und das die Vorbereitung verändert: Drei der 33 Fragen betreffen das Bundesland, in dem Sie mit Erstwohnsitz gemeldet sind. Die übrigen 30 stammen aus den Themenbereichen „Leben in der Demokratie", „Geschichte und Verantwortung" sowie „Mensch und Gesellschaft". Deshalb ist der Fragenkatalog nicht bundesweit identisch – lernen Sie mit dem Katalog für Ihr Land.

Die Teilnahme kostet 25 Euro. Wichtig zu wissen: Das gilt je Versuch. Der Test lässt sich wiederholen, und das Bundesamt nennt dafür keine Obergrenze – aber jeder Anlauf kostet erneut. Wer den gesamten Fragenkatalog vorher durcharbeitet, spart also nicht nur Zeit.

Letzte Aktualisierung27. August 2026
Rechtsgrundlage§ 10 StAG · EinbTestV
VerifizierungGeprüft mit bamf.de
Verfasst und geprüft vonAndrés Sánchez Botta
Unabhängige Informationsseite: Wir sind nicht das BAMF, keine Behörde und keine kostenpflichtige Beratung — wir stellen keine Anträge für Sie. Alle Angaben stammen aus amtlichen Quellen und sind hier einfach erklärt; verbindlich ist immer die zuständige Stelle. Über die Einbürgerung selbst entscheidet die zuständige Einbürgerungsbehörde, nicht das Bundesamt. Alle Angaben ohne Gewähr. Wir sind weder Rechtsanwälte noch Steuerberater: wir dokumentieren Behördengänge und prüfen die Angaben gegen die amtliche Quelle — das ist Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.
Fragen3330 allgemein, 3 zum Land
Zum Bestehen17 richtigVon 33
Dauer60 MinutenMultiple Choice
Kosten25 EURJe Versuch
Benötigte Unterlagen

Was Sie benötigen

Gültiges Ausweisdokument

Ohne Identitätsnachweis keine Teilnahme. Prüfen Sie die Gültigkeit rechtzeitig – ein abgelaufenes Dokument am Prüfungstag kostet den Termin und die 25 Euro.

Die Prüfungsgebühr

25 Euro je Versuch, zu entrichten bei der Anmeldung. Da die Gebühr bei jedem Anlauf erneut anfällt, lohnt sich gründliche Vorbereitung auch finanziell.

Der Fragenkatalog Ihres Bundeslandes

Der Gesamtkatalog ist öffentlich und beim Bundesamt einsehbar. Achten Sie auf den Landesteil: Drei Fragen betreffen das Bundesland Ihres Erstwohnsitzes, und diese Fragen unterscheiden sich von Land zu Land.

Gegebenenfalls: Zertifikat „Leben in Deutschland"

Wenn Sie den Test „Leben in Deutschland" am Ende eines Orientierungskurses bereits bestanden haben, kann er den Einbürgerungstest ersetzen. Prüfen Sie das vor der Anmeldung – sonst zahlen Sie 25 Euro für etwas, das Sie schon haben.

Nachweise bei besonderen Bedarfen

Bei gesundheitlichen Einschränkungen oder einer Behinderung kann ein Nachteilsausgleich in Betracht kommen. Sprechen Sie die Prüfungsstelle vor dem Termin an; am Prüfungstag ist es zu spät.

Schritt für Schritt

So gehen Sie vor

  1. 1

    Zuerst prüfen, ob Sie den Test überhaupt brauchen

    Wenn Sie den Test „Leben in Deutschland" im Rahmen eines Orientierungskurses bestanden haben, kann er den Einbürgerungstest ersetzen. Klären Sie das mit Ihrer Einbürgerungsbehörde, bevor Sie sich anmelden – dieser eine Anruf spart vielen Menschen 25 Euro und einen Prüfungstermin.

  2. 2

    Prüfungsstelle finden und anmelden

    Den Test bieten zugelassene Stellen an, häufig Volkshochschulen und Integrationskursträger. Die Anmeldung erfolgt dort, die Gebühr von 25 Euro wird bei der Anmeldung fällig. Termine sind je nach Ort unterschiedlich häufig – fragen Sie früh, wenn Sie an eine Frist gebunden sind.

  3. 3

    Mit dem richtigen Fragenkatalog lernen

    Der Gesamtkatalog ist öffentlich. Achten Sie darauf, den Landesteil Ihres Erstwohnsitzes zu lernen: Drei der 33 Fragen kommen von dort. Wer mit dem Katalog eines anderen Bundeslandes übt, verschenkt genau diese drei Fragen.

  4. 4

    Mit dem Online-Testcenter üben

    Das Bundesamt stellt einen interaktiven Fragenkatalog und Musterbögen bereit. Nutzen Sie sie, um das Format kennenzulernen – nicht nur die Inhalte. Wer die Fragestellungen gewohnt ist, verliert in der Prüfung weniger Zeit.

  5. 5

    Den Test ablegen

    33 Fragen in 60 Minuten, je vier Antwortmöglichkeiten, genau eine ist richtig. Es gibt keinen Abzug für falsche Antworten – lassen Sie also keine Frage offen, auch wenn Sie unsicher sind.

  6. 6

    Bei Nichtbestehen: wiederholen

    Unter 17 richtigen Antworten können Sie den Test wiederholen; das Bundesamt nennt dafür keine Obergrenze. Kalkulieren Sie aber ein, dass jeder Versuch erneut 25 Euro kostet und einen neuen Termin braucht. Werten Sie vorher aus, welche Themenbereiche gefehlt haben.

Gebühreninformation

Kosten und Bezahlung

Ablauf und KostenAlles Wesentliche in Zahlen
Fragen33
Davon zum Bundesland3
Zum Bestehen nötig17 richtige
Zeit60 Minuten
Gebühr25 EUR je Versuch
WiederholungMöglich, erneut gebührenpflichtig

Der Test umfasst 33 Fragen im Multiple-Choice-Format mit je vier Antwortmöglichkeiten, zu beantworten in 60 Minuten; bestanden ist er ab 17 richtigen Antworten. Von den 33 Fragen stammen 30 aus den Themenbereichen „Leben in der Demokratie", „Geschichte und Verantwortung" sowie „Mensch und Gesellschaft", und drei betreffen das Bundesland Ihres Erstwohnsitzes – deshalb ist der Katalog nicht überall gleich. Die Gebühr beträgt 25 Euro, und zwar je Versuch: Der Test ist wiederholbar, das Bundesamt nennt keine Obergrenze, aber jeder Anlauf ist erneut gebührenpflichtig und braucht einen neuen Termin. Zwei Hinweise, die Geld sparen können. Erstens: Wer den Test „Leben in Deutschland" aus einem Orientierungskurs bestanden hat, kann damit unter Umständen den Einbürgerungstest ersetzen – klären Sie das mit der Einbürgerungsbehörde vor der Anmeldung. Zweitens: Für falsche Antworten gibt es keinen Abzug, lassen Sie deshalb keine Frage unbeantwortet.

Gut zu wissen

Wichtige Hinweise

17 von 33 genügen. Das ist gut die Hälfte – die Hürde ist niedriger, als viele befürchten. Der Katalog ist zudem vollständig öffentlich.

Drei Fragen betreffen Ihr Bundesland. Lernen Sie mit dem Katalog für das Land Ihres Erstwohnsitzes; wer den falschen übt, verschenkt diese Fragen.

Die 25 Euro fallen je Versuch an. Der Test ist wiederholbar und das Bundesamt nennt keine Obergrenze, aber jeder Anlauf kostet erneut.

Prüfen Sie zuerst, ob Sie den Test brauchen. Ein bestandener Test „Leben in Deutschland" aus dem Orientierungskurs kann ihn ersetzen. Ein Anruf bei der Einbürgerungsbehörde vorab spart Geld und einen Termin.

Keine Frage offen lassen. Für falsche Antworten gibt es keinen Abzug. Raten ist immer besser als leer lassen.

Der Test ist nicht die Einbürgerung. Über die Einbürgerung entscheidet die zuständige Einbürgerungsbehörde, nicht das Bundesamt. Der Test ist nur einer von mehreren Nachweisen.

Nachteilsausgleich vorher beantragen. Bei gesundheitlichen Einschränkungen oder einer Behinderung muss das vor dem Termin geregelt sein.

Das Zertifikat gut aufbewahren. Es wird im Einbürgerungsverfahren vorgelegt, das sich über Monate ziehen kann.

Vermeiden Sie diese Fehler

Häufige Fehler

Den Test machen, obwohl „Leben in Deutschland" ihn ersetzt hätte. Ein häufiger und vermeidbarer Fehler: 25 Euro und ein Termin für einen Nachweis, den man schon besitzt. Vorher bei der Einbürgerungsbehörde nachfragen.

Mit dem Fragenkatalog eines anderen Bundeslandes lernen. Drei der 33 Fragen kommen aus dem Land Ihres Erstwohnsitzes.

Fragen unbeantwortet lassen. Es gibt keinen Punktabzug für falsche Antworten. Jede offene Frage ist eine sicher verlorene.

Nur die Inhalte lernen, nicht das Format. Das Online-Testcenter des Bundesamtes zeigt, wie die Fragen gestellt werden. Wer das Format kennt, verliert in 60 Minuten weniger Zeit.

Mit abgelaufenem Ausweis erscheinen. Ohne gültiges Dokument keine Teilnahme – Termin und Gebühr sind verloren.

Den Test mit der Einbürgerung verwechseln. Bestehen heißt nicht eingebürgert sein. Über die Einbürgerung entscheidet die Einbürgerungsbehörde nach eigenen Voraussetzungen.

Häufig gestellte Fragen

Fragen und Antworten

Wie viele Fragen muss ich richtig beantworten?

17 von 33 – also gut die Hälfte. Sie haben 60 Minuten Zeit, und bei jeder Frage stehen vier Antwortmöglichkeiten zur Auswahl, von denen genau eine richtig ist. Für falsche Antworten gibt es keinen Abzug, deshalb sollten Sie keine Frage unbeantwortet lassen. Der gesamte Fragenkatalog ist öffentlich einsehbar, sodass sich der Test gut vorbereiten lässt.

Was kostet der Einbürgerungstest?

25 Euro. Entscheidend ist der Zusatz, der oft fehlt: Die Gebühr fällt je Versuch an. Der Test ist wiederholbar und das Bundesamt nennt keine Obergrenze für Wiederholungen, aber jeder Anlauf ist erneut gebührenpflichtig und benötigt einen neuen Termin. Gründliche Vorbereitung spart hier direkt Geld.

Sind die Fragen überall gleich?

Nicht ganz, und das ist für die Vorbereitung wichtig. 30 Fragen stammen aus den bundesweiten Themenbereichen „Leben in der Demokratie", „Geschichte und Verantwortung" sowie „Mensch und Gesellschaft". Drei Fragen beziehen sich auf das Bundesland, in dem Sie mit Erstwohnsitz gemeldet sind. Lernen Sie deshalb mit dem Katalog für Ihr Land – wer den eines anderen Bundeslandes übt, verschenkt diese drei Fragen.

Kann ich den Test wiederholen?

Ja. Wenn Sie weniger als 17 Fragen richtig beantwortet haben, können Sie ihn erneut ablegen; eine Obergrenze für Wiederholungen nennt das Bundesamt nicht. Planen Sie aber ein, dass jeder Versuch wieder 25 Euro kostet und einen neuen Termin erfordert. Sinnvoll ist, vor dem nächsten Anlauf auszuwerten, welche Themenbereiche gefehlt haben, statt den gesamten Katalog erneut gleichmäßig durchzugehen.

Brauche ich den Test überhaupt?

Möglicherweise nicht. Wenn Sie den Test „Leben in Deutschland" im Rahmen eines Orientierungskurses bestanden haben, kann dieser den Einbürgerungstest ersetzen. Das ist einer der am häufigsten übersehenen Punkte – viele Menschen melden sich an und zahlen 25 Euro für einen Nachweis, den sie längst besitzen. Klären Sie das mit Ihrer Einbürgerungsbehörde, bevor Sie sich anmelden.

Wo kann ich den Test ablegen?

Bei zugelassenen Prüfungsstellen, häufig Volkshochschulen und Trägern von Integrationskursen. Dort melden Sie sich an und entrichten die Gebühr. Wie oft Termine angeboten werden, ist regional unterschiedlich; wenn Sie an eine Frist in Ihrem Einbürgerungsverfahren gebunden sind, fragen Sie früh nach dem nächsten freien Termin.

Wie bereite ich mich am besten vor?

Der Fragenkatalog ist vollständig öffentlich – das ist der große Vorteil dieses Tests. Das Bundesamt stellt einen interaktiven Fragenkatalog sowie Musterbögen bereit. Arbeiten Sie den Katalog einmal ganz durch, achten Sie besonders auf den Landesteil, und machen Sie mindestens einen vollständigen Modelltest unter Zeitbedingungen. Es geht ebenso um das Format wie um die Inhalte: Wer die Fragestellungen kennt, verliert in den 60 Minuten weniger Zeit.

Bin ich nach bestandenem Test eingebürgert?

Nein. Der Test ist nur einer von mehreren Nachweisen im Einbürgerungsverfahren. Über die Einbürgerung selbst entscheidet die zuständige Einbürgerungsbehörde – nicht das Bundesamt – nach den Voraussetzungen des Staatsangehörigkeitsgesetzes, zu denen unter anderem Aufenthaltsdauer, Sprachkenntnisse und die Sicherung des Lebensunterhalts gehören. Bewahren Sie das Testzertifikat auf: Das Verfahren zieht sich häufig über Monate.

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